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Herzlich Willkommen

Bürgerverein Lohr und Umgebung e.V.

Eric Schürr
Der Bürgerverein Lohr und Umgebung e.V. macht es sich zur Aufgabe, über politische und religiöse Grenzen hinweg und ohne Ansehen von Rang und Namen, die Bürger zusammenzubringen. Alle die bereit sind, bei der Schaffung, Verbesserung und Weiterentwicklung des Zusammenlebens mitzuwirken sind herzlich eingeladen.




Eric Schürr 1. Vorstand

 




Bürgerverein spendet Jugendbeirat 200 Euro


Eric Schürr
Im Rahmen seines wöchentlichen Treffens übergab der Bürgerverein Lohr und Umgebung am Freitagabend eine Spende an den Jugendbeirat von Lohr. Marc Nötscher, Lena Kreser und Sören Kliegl nahmen stellvertretend für den Jugendbeirat 200 Euro von Eric Schürr, Vorsitzender des Bürgervereins, entgegen. Das Geld könnte für die weitere Ausstattung des Grillplatzes verwendet werden, mit dem die Jugendlichen laut Nötscher sehr zufrieden sind und mit dem eine Basis geschaffen wurde, auf der man gut aufbauen kann. In Planung sei momentan, den Platz besser auszurüsten. Dafür stehen sie mit Marcel Brunner, Beauftragter für Familien, Kinder und junge Menschen der Stadt Lohr, in Verbindung, der sie sehr gut unterstützt. Weiterhin plant der Jugendbeirat, gemeinsam mit Stadthallenmanager Thomas Funk, jährlich vier Veranstaltungen speziell für die Jugend in der Stadthalle zu organisieren. Dabei werden sie ihm beratend und unterstützend zur Seite stehen. Auch beim Lohrer Honky-Tonk-Festival will der Jugendbeirat wieder teilnehmen. Die Jugendlichen lobten außerdem die gute Zusammenarbeit mit der Stadt Lohr. Diese funktioniere sehr gut.
Der Bürgerverein bot dem Jugendbeirat an, beim Jazz-Frühschoppen-Picknick am 23. Juli des kommenden Jahres in der Anlage mitzuwirken. Die Mitglieder des Jugendbeirates werden dies besprechen. Der Bürgerverein sicherte den Jugendlichen weiterhin volle Unterstützung zu, um gemeinsam Themen voranzutreiben, die für die Lohrer Jugend interessant und wichtig sind.


zumBild:
Eric Schürr, Vorsitzender des Bürgervereins, übergibt eine Spende in Höhe von 200 Euro an Marc Nötscher vom Jugenbeirat Lohr.




Presseinfo: Lohrer Hörbänke


Eric Schürr

Ende 2015 haben wir uns beim wöchentlichen Stammtisch des Bürgervereins Gedanken gemacht, wie man Künstlern aus dem Bereich Literatur und Musik in Lohr eine Plattform bieten könnte. Maler und Bildhauer können ihre Werke langfristig ausstellen, während man nach Lesungen und Konzerten hofft, dass die Eindrücke möglichst lange in unserer Erinnerung bleiben. Und so kamen wir im November auf die Idee mit den Hörbänken.

Was ist eine Hörbank? Dabei handelt es sich um eine ganz normale (Park-)bank, an der eine Plakette mit einem QR-Code angebracht wird. Dieser Code wird mit dem Smartphone gescannt (die benötigten Apps zum Scannen können kostenlos aus dem App-Store des Handys heruntergeladen werden). Der Code greift auf eine Audiodatei zu, die auf dem Handy abspielbar ist und beim Verweilen auf der Bank angehört werden kann.

Im Dezember startete die Planung. Kompetente Unterstützer fanden wir in der Lohrer Schriftstellerin Krystyna Kuhn und Barbara Herrmann, der Leiterin der Touristinformation. Krystyna Kuhn möchte mit dieser neuen Plattform die Lohrer Kunstszene unterstützen und Barbara Herrmann freut sich über eine moderne Attraktion für Touristen unserer Stadt.

Mehrere Treffen später waren die Standorte für die Hörbänke gefunden: Gemäß dem ISEK-Konzept stehen sie alle in der gedachten Kulturachse vom Lohrer Schloss bis zur Georg-Ludwig-Rexroth-Realschule. Eine Bank auf dem Schlossplatz, eine am Alten Rathaus, drei Bänke in der Anlage und eine Bank am Bürgermeister-Kessler-Platz wurden mit einer QR-Plakette versehen.

Eine besondere Herausforderung war die Suche nach geeigneten ersten Texten. Sie sollten einen Bezug zu Lohr haben, zudem nicht zu umfangreich und leicht vertonbar sein. Genau solche Geschichten fanden wir in dem kleinen Büchlein „Da kösste doch…“, gesammelte Anekdoten über Mopper und Schnüdel von Otto Schecher – geschrieben im Lohrer Dialekt. Dankenswerter Weise hat Herr Schecher die Texte kostenfrei zur Verfügung gestellt. Krystyna Kuhn arrangierte sie und schrieb ein „Drehbuch“. Mit Peter Amann fanden wir einen echten Mopper, der noch richtig Dialekt sprechen kann und für alle, die ihn nicht beherrschen, erklärte sich Georgia Viola-Richartz bereit, die hochdeutschen „Übersetzungen“ zu lesen.

Einen weiteren Unterstützer fanden wir in Gerhard Kunkel, hauptberuflicher Musiklehrer an der Lohrer Musikschule. Unter seiner Leitung fanden an mehreren Abenden mit viel Spaß und unter großem Gelächter die Aufnahmen statt. Parallel dazu wurde am Design der Plaketten gearbeitet und die Homepage der Touristinfo so programmiert, dass die aufgenommenen Stücke auch dort angehört werden können (http://www.lohr.de/tourismus-und-kultur/entdecken-erleben/kunst-kultur/lohrer-hoerbaenke/).

Und jetzt ist es soweit: Ergänzend zur Präsentation der neuen Schneewittchen-Spielpunkte am 12.06.2016 werden die Lohrer Hörbänke vorgestellt. Nach diesem Startschuss wird Krystyna Kuhn dafür sorgen, dass die Audiodateien der Hörbänke auch zukünftig abwechslungsreich gestaltet werden. Dafür gibt es bereits jede Menge Ideen. Liebesgeschichten in der Anlage, Advents- und Weihnachtsgeschichten, Projektarbeiten der Lohrer Schulen, aber auch Aufnahmen der Lohrer Sing- und Musikschule, des Zupfensembles, der Stadtkapelle oder Lohrer Bands, wie z. B. Locker und Ungeübt oder Slingshot. Richten sich die aktuellen Geschichte an die Älteren unter uns, ist spätestens im Herbst die Jugend an der Reihe. Vorschläge zur Textauswahl werden gerne angenommen.

Wir sind jetzt schon gespannt, welche Geschichten oder Musikstücke zukünftig auf den Bänken zu hören sein werden. Wir, der Bürgerverein laden alle ein, auf den Hörbänken zu verweilen, um sich die ersten Geschichten anzuhören.

Übrigens Konkurrenz zu den Lohrer Hörbänken gibt es derzeit nur in Wien, Dresden und Paris.

Mit freundlichem Gruß

Eric Schürr

BluU


VIDEO ZUM THEMA

BLuU





Zusammen mit dem Bauhof haben wir an

unseren Lohrer Wanderwegen Sitzgelegenheiten

aufgestellt

Der Antrag des Bürgervereins zum aufstellen der Bänke wurde vom Stadtrat genehmigt - die Arbeiten wurden in Zusammenarbeit mit der Lohrer Forstverwaltung, des Tourismusbüros und des Bauhofs durchgeführt



Zum offenen Brief und Versammlung der

Bürgerbewegung Gemünden

Dass die Akzeptanz in der Bevölkerung für den Klinikstandort Gemünden am höchsten ist, mag für den nördlichen Bereich des Landkreises wahrscheinlich zutreffen.
In der Mitte, also in dem Bereich um Lohr bis hin in den südlichen Teil des Altkreises Marktheidenfeld wohnen jedoch wesentlich mehr potentielle KH- Patienten und diese würden eine Entscheidung für den nördlichen Bereich wegen der zu großen Entfernungen niemals akzeptieren. Diese Tatsache werden unsere Kreisräte, welche zum Wohl des Großteils der Bevölkerung abzustimmen haben, am Dienstag berücksichtigen müssen.
Und eben gerade das Hauptargument der Bürgerbewegung, der Raum Gemünden weise die höchste Einweisungsquote in die Kliniken des Landkreises auf, spricht doch eindeutig für die dortige hohe Akzeptanz der bisherigen Standorte.
Deshalb: Bitte keine Experimente in einer Stadt, welche schon einmal ein Krankenhaus besessen und, aus welchen Gründen auch immer, wieder geschlossen hatte!
Übrigens: Die Forderung der Gemündener nach einer namentlichen Abstimmung ist zwar absolut legitim, damit sollen unsere Kreisräte aber offensichtlich gegen einer Vernunft- hin zu einer Kirchturmentscheidung bewegt werden. Die Entscheidung für den Standort des Zentralklinikums wird deshalb auch zeigen, ob die gesicherte medizinische Versorgung des Landkreises tatsächlich mehr zählt als wie ein ungesunder Lokalpatriotismus.


Franklin Zeitz
Starenweg 6
97816 Lohr am Main





Thema „Verbesserung der Situation für

Jugendliche in Lohr a. Main


Die Stadtverwaltung wird beauftragt auf dem unten abgebildeten Grundstück zwischen OBI und Bahndamm eine Grill und Feuerstelle einzurichten.

Sehr geehrter Herr Bürgermeister,

als Stadträte und Vertreter des Bürgervereins beantragen wir hiermit, dass in der nächsten Stadtratssitzung über obigen Antrag beraten und entschieden wird.

Nachdem unser Antrag von 2014 zur Errichtung eines Grill- und Feierplatzes, der ohne Gegenstimme vom Stadtrat beschlossen wurde, aus verschiedenen Gründen gescheitert ist, stehen unsere Jugendliche nach wie vor ohne Grill- und Feierplatz da.

Die Umsetzung eines Unterstandes stellte das größte Problem bei der Umsetzung dar und es sieht so aus, als ob diese Herausforderung auch in absehbarer Zeit nicht gelöst werden kann.

Um den Jugendlichen für die Übergangszeit eine Lösung anzubieten, beantragen wir, dass die Stadtverwaltung beauftragt wird, auf dem Gelände südwestlich des OBI-Marktes eine Grillstelle einzurichten, die von den Jugendlichen genutzt werden kann.

Für den Standort sprechen aus unserer Sicht folgende Gründe:

Entfernung von Wohnbebauung

  • Durch die Entfernung zur nächsten Wohnbebauung können die Jugendlichen ungestört feiern ohne Anwohner zu belästigen.

Anfahrt

  • Die Lage des Platzes ermöglicht eine An- und Abfahrt, ohne dass Anwohner durch den Autoverkehr gestört werden.

Bebauung

  • In der Hoffnung, dass in absehbarer Zeit die Probleme mit dem Wasserschutzgebiet gelöst werden kann, wären eine Bebauung und damit eine Realisierung eines Unterstandes oder einer Grillhütte möglich.

    Wir bitten Sie und die Stadträte, dem Antrag im Interesse der Lohrer Jugend zuzustimmen.

BLuU

Mit freundlichem Gruß

Franklin Zeitz / Eric Schürr

Stadträte des BluU




Zu den Berichten über den Standort des

Zentralklinikums MSP

Leserbrief vo Franklin Zeitz

Der Stachel mit dem verlorenen Kreissitz sitzt auch heute noch ziemlich tief. Wohl deshalb ist in Lohr die Sorge um die künftige Ansiedlung des Zentralklinikums verständlicher Weise besonders groß. Weil die triftigsten Argumente jedoch zweifelsfrei für Lohr sprechen muss man hier nicht genauso lautstark aufzutreten wie in manchen Konkurrenzgemeinden.

Dass z.B. die Gemündener den absoluten Standortvorteil neben dem Bezirkskrankenhaus jetzt in Abrede stellen möchten offenbart doch nur, dass deren Bewerbungsgrundlage wohl eher auf sehr schwachen Füßen steht.
Und bei allem Verständnis für Gemünden, man darf dort nicht erwarten, dass das Zentralklinikum quasi als Strukturausgleichsmaßnahme dort hin gebaut werden soll. Die Kreisumlage sorgt hier schon für einen Ausgleich.
Außerdem könnten die Lohrer genauso gut argumentieren, dass in Lohr gerade 500 Arbeitsplätze gestrichen wurden und weiterer immenser Arbeitsplatzabbau (siehe Rexrothgießerei) droht. Noch wichtiger: Lohr würde - im Gegensatz zu Gemünden - ein ganzes Krankenhaus samt hunderten Beschäftigten verlieren, falls das neue Krankenhaus nicht hierher käme.

Soll zum Schluss auch nicht unerwähnt bleiben, dass Lohr offensichtlich von Grund auf den besten Platz für das Zentralklinikum bietet. Denn bis zum mühsamen und letztlich gescheiterten Versuch alle drei Standorte zu erhalten war Lohr der Standort für das weitaus größte, das leistungsstärkste, das einzig konkurrenzfähige und erfolgreichste Krankenhaus im Landkreis.

Soll aber ausgerechnet in Gemünden, wo schon vor Jahrzehnten das erste Krankenhaus im Kreis geschlossen wurde, heute der beste Standort für das Zentralklinikum sein?

Franklin Zeitz
Starenweg 6
97816 Lohr am Main




Pressemitteilung des Vorstandes vom BluU zu den Aussagen der Lohrer Grünen und der SPD nach unserer ablehnenden Entscheidung zum Verkehrsentwicklungsplan.

Unsere Ablehnung des Verkehrskonzepts, wurde durch die SPD und die Grünen mehrfach kommentiert. Die Veröffentlichung von Falschaussagen und Mutmaßungen zwingt uns zur Richtigstellung und zur Darstellung unserer Sichtweise.

Nein, wir haben unser Gedächtnis nicht verloren und wir sind auch nicht „Teil eines Lagers“, wie das von den Grünen dargestellt wurde. Unsere bisherigen Entscheidungen haben wir aus sachlichen Gründen getroffen und werden das auch bei zukünftigen Beschlüssen tun.

Zwischen den Abstimmungen im Jahr 2015 und unserer Entscheidung am 20.01.16, sprechen für uns folgende Gründe für eine Ablehnung des Verkehrsentwicklungsplans:

  1. Mehrausgaben bei der Stadthalle (Schließsystem, Lichtkonzeption, Außenanlagen, usw.), die unseren städtischen Haushalt weiter belasten und unseren finanziellen Spielraum für andere Projekte einengen.

  2. Veränderungen in der Innenstadt in den nächsten Jahren.
    Solange nicht klar ist, was in den nächsten Jahren mit dem Brauereigelände und dem alten Standort des Kreiskrankenhauses und der Sanierung der alten Mainbrücke passieren wird, macht eine so frühzeitige Planung unserer Meinung nach keinen Sinn.

  3. Etliche Gespräche mit Mitgliedern der Werbegemeinschaft, Anwohnern und Anliegern machten deutlich, dass es keine nennenswerten Verkehrsprobleme in Lohr gibt und das Thema keine Priorität hat. Wie schon in unserer Haushaltsrede dargestellt, läuft der Verkehr in Lohr rund.

Aus den genannten Gründen haben wir auch den Haushalt für das Jahr 2016 abgelehnt. Wir wollen nicht rund 100 T€ für ein Konzept ausgeben, dessen eventuelle Ergebnisse in der Folge weitere Kosten verursachen werden. Zudem kann die Analyse aktuell nur über einen Kredit finanziert werden. Die Stadt Lohr kann es sich nicht erlauben mehr Geld auszugeben wie vorhanden ist bzw. eingenommen wird.

Wenn Bürgermeister Paul der Meinung ist, dass wir unsere Entscheidung aufgrund von Gedächtnisverlust oder Amnesie getroffen haben, so können wir damit leben. Im Gegenzug diagnostizieren wir für jede gegenteilige Entscheidung Rechthaberei, Sturheit und Verschwendungssucht.

Für sachliche Diskussionen zur Lösungsfindung von aktuellen Themen, wie z. B. Gebäude am Kirchplatz, altes Rathaus, Gewerbegebiete, Wohnbebauung sind wir jeder Zeit bereit. Öffentliche Unterstellungen sind für eine gemeinsame Lösungsfindung nicht zielführend.

Der Vorstand des Bürgervereins Lohr und Umgebung e.V.

Eric Schürr
Franklin Zeitz



Haushaltsrede des Bürgervereins

Lohr und Umgebung e.V.


Sehr geehrter Herr Bürgermeister,
liebe Stadtratskolleginnen und Stadtratskollegen,
liebe Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Verwaltung,
meine sehr verehrten Damen und Herren,

Meine Haushaltsrede vom letzten Jahr habe ich damit begonnen, das Gremium zu informieren, dass die Fraktion des Bürgervereins dem Haushalt zustimmen wird. Dieses Jahr werde ich Ihnen erst am Ende mitteilen, wie der Bürgerverein dem Haushalt 2016 gegenübersteht.

Damals hatte ich gesagt, dass wir nicht mit allen Punkten einverstanden sind. Das gilt auch für die Beschlüsse aus diesem Jahr. Das ist in einer Demokratie normal. Um zu entscheiden, ob wir dem diesjährigen Haushalt zustimmen oder ablehnen, mussten wir genau diese Beschlüsse aus unserer Sicht intern mit unseren Mitgliedern bewerten.

Der Haushalt vom letzten Jahr war noch wesentlich von den Beschlüssen des früheren Stadtrates geprägt. In diesem Jahr ist die Situation leider nicht viel besser, da viele Mittel und Kapazitäten in den laufenden Projekten Stadthalle und Gärtner-halle gebunden sind. In meiner letzten Haushaltsrede habe ich darauf hingewiesen, dass man darüber hinaus jedoch nicht vergessen darf, notwendige Schritte einzuleiten, um die Einnahmesituation der Stadt zu verbessern. Leider ist das nicht geschehen.

Wir vom Bürgerverein sehen darin jedoch nach wie vor eine der größten Herausforderungen in den nächsten 4 Jahren.

Unsere finanzielle Situation ist auf längere Sicht nicht gut und es ist dringend notwendig, noch mehr Einsparpotentiale zu finden und gleichzeitig die Einnahmen zu erhöhen. Dazu zählen für uns jedoch nicht solche Vorschläge wie Parkgebühren auf der Mainlände einzuführen. Das lehnen wir ab, weil solche Vorschläge unsere Stadt mehr schwächen als stärken würden.

Wie unser Stellenplan zeigt hat sich das Verhältnis der Mitarbeiter in der Verwaltung zu den Einwohnern von 1,32 % 2009 zu 1,54% 2015 verändert. Das heißt, dass wir 2009 für 15.863 Bewohner 210 Mitarbeiter in der Verwaltung hatten. Und obwohl wir bis 2015 433 Einwohner verloren haben, ist die Zahl der Mitarbeiter in der Verwaltung um 27, auf 237 gestiegen. Auch den Stellenplan müssen wir zukünftig also kritisch hinterfragen. Hier erwarten wir auf die Ergebnisse der Umstrukturierung in der Verwaltung, da diese zu einer effektiveren Arbeitsweise führen soll. In meiner Haushaltrede 2014 habe ich auch die Verwaltung gebeten zu prüfen, wo es ihrer Meinung nach Einsparpotzential gibt. Leider haben wir dazu bisher noch keine Vorschläge erhalten. Wir sind davon überzeugt, dass es durch konstruktive Gespräche und offene und vertrauensvolle Kommunikation möglich ist, auch in der Verwaltung Punkte zu finden, bei denen Kosteneinsparungen umsetzbar sind.

In diesem Haushaltsjahr ist es uns leider nicht gelungen, Maßnahmen zu ergreifen, um die Einnahmesituation von zum Beispiel Gewerbe- oder Einkommenssteuer zu verbessern. Sich nur auf die wirtschaftliche Erholung von Lohrs größtem Arbeitgeber zu verlassen, ist uns zu wenig. Zudem sind wir der Meinung, dass das eventuell 2017 oder 2018 kommende Wohngebiet am Romberg nicht ausreichen wird, um die Nachfrage nach Wohnraum in Lohr zu decken.

Kurzum, im Haushalt 2016 fehlen uns deutliche Signale, die zeigen, dass eine Verbesserung der Einnahmesituation vorangetrieben wird.

Das Ergebnis der Stadtwerke war nicht erfreulich. Die Kostentreiber dabei waren die Wasserversorgung mit über 460 T€ minus und der öffentliche Nahverkehr mit über 542 T€ minus. Beim öffentlichen Nahverkehr sind wir durch Verträge noch bis auf weiteres gebunden. Hier müssen dringend Anstrengungen unternommen werden, das Minus zu reduzieren. Das Thema sollte bei einer der nächsten Werksausschusssitzungen auf der Tagesordnung stehen. Bei der Wasserversorgung sieht das ähnlich aus. Auch hier müssen wir dringend nach Möglichkeiten suchen, die Ergebnissituation zu verbessern. Wie bereits in der Einleitung gesagt, wird es mit uns sowohl in Bezug auf die Parkgebühren wie auch auf die Wasserversorgung nicht den für die Stadtverwaltung bequemen Weg über Gebührenerhöhungen geben.

Auch für die Problematik bezüglich des Wasserschutz-gebietes im Lohrer Süden ist immer noch keine Lösung in Sicht.

Sie alle kennen die Meinung des Bürgervereins zur Stadthalle. Deshalb möchte ich das Thema nur kurz ansprechen und auf eine Aussage von H. Funk aus der Stadtratssitzung vom 18.10.15 eingehen. H. Funk sagte, dass er für den Erfolg oder den Misserfolg der Stadthalle verantwortlich sei. Ich musste mich schon in der Sitzung fragen, mit was er wohl verantwortlich ist? Muss er die Mehrkosten mit seinem Gehalt bezahlen? Nein, denn nicht er ist verantwortlich, sondern wir, der Stadtrat. Wir sind diejenigen, die von Mitbürgern angesprochen werden, wenn etwas nicht so läuft, wie es laufen soll. Laut Aussage unseres Bürgermeisters, sind alle Entscheidungen, die die Stadthalle betreffen, so wichtig, dass erst 2017, nach Beendigung des Stadthallenbaus, der Stadthallenausschuss einberufen werden soll. Wenn Herr Funk Entscheidungen aber alleine trifft und den Stadtrat nur über finale Beschlüsse informiert, stellt sich die Frage, inwiefern der Stadtrat hier noch mitentscheiden kann. Wir alle hier im Stadtrat sind verantwortlich für den Erfolg oder den Misserfolg. Aus diesem Grund wollen wir bereits im Vorfeld über die Themen, mit denen sich das Stadthallenteam beschäftigt, informiert werden und nicht erst wenn Beschlüsse bereits fest stehen.

Während der Haushaltsberatung, diskutierten wir, wie wir Kosten einsparen und welche freiwilligen Leistungen gekürzt werden können. Teilweise ging es um Summen von nur wenigen hundert Euros. Für die Erstellung des Corporate Designs aber wurden 16.000 € im Alleingang ausgegeben. Braucht eine Stadthalle ein Corporate Design? Ich sag´s mal neudeutsch: Nice to have! Aber notwendig?! Wohl nicht, angesichts der Tatsache, dass 16.000 € dafür eine Menge Geld sind. Ich bin mir sicher, dass es in Absprache mit dem ganzen Gremium möglich gewesen wäre, eine preisgünstigere Alternative zu finden, um H. Funks Visitenkärtchen hübsch zu gestalten. Aber wenn´s dann doch so locker sitzt, unser Geld, dann wäre es mir persönlich lieber gewesen, die Lohrer Tafel oder eine andere soziale Einrichtung zu unterstützen. Dort findet es sinnvollere Verwendung.

Mit der Lösung, die wir für die VHS gefunden haben, sind wir einen großen Schritt vorangekommen. Wir haben jetzt das ganze Areal am Kirchplatz frei, können offen über die zukünftigen Möglichkeiten diskutieren und sind in unseren Planungen nicht eingeschränkt. Wir müssen das Thema 2016 vorantreiben, weil wir die Mittel für die Umsetzung für die nächsten Jahre einkalkulieren müssen.

Der Verein Krisantemen sucht in Lohr nach Möglichkeiten um ihre Idee von einem Wohnkonzept für ältere Mitmenschen zu realisieren. Es ist wahrscheinlich, dass durch diese Wohnkonzepte Wohnraum in Lohr frei wird, der durch junge Familien genutzt werden könnte. Deshalb ist es notwendig, dass wir hier tatkräftige Unterstützung.

Im Haushalt 2016 wurde ein größerer Betrag für ein Verkehrskonzept eingestellt. Wir sind der Meinung, dass das ein Kostenfaktor ist, den wir uns absolut sparen können. Der Verkehr in Lohr ist wie der Käfer, er läuft und läuft und läuft. Eine Analyse, die für Mitte 2016 eingeplant ist, kann aus unserer Sicht nur Erkenntnisse liefern, die wir eh schon haben. Annähernd 100.000€ auszugeben, für ein Konzept, dessen Ergebnisse in der Folge weitere Kosten verursachen werden, ist für uns zum jetzigen Zeitpunkt inakzeptabel. Weil die Stadt kein Geld hat, kann die Finanzierung der Analyse ohnehin nur über einen Kredit finanziert werden.

Der Antrag des Bürgervereins von 2013 bekam die Zustimmung des ganzen Rates. Was ist seither passiert? Nichts. Will die Stadtverwaltung hier nicht tätig werden? Paradox für mich ist, dass anfangs ein Mitarbeiter für das Thema abgestellt wurde, der zusammen mit dem früheren Jugenbeirat, unserem Ex-Stadtratskollegen Torsten Ruf und mir zusammengearbeitet hat, um Möglichkeiten zu finden und Lösungen zu erarbeiten. Leider wurde das Thema dann nicht mehr weiterverfolgt. Im Gegenteil, Bürgermeister Mario Paul fühlt sich wohl nicht an die Beschlüsse gebunden und hat entschieden, dass kein Platz ausgewiesen wird. Stattdessen soll ein Zelt angeschafft werden, welches die Jugendlichen ausleihen und damit ein Fest ausrichten können, wo immer sie wollen. Sehr geehrter Herr Bürgermeister, das ist nicht die Lösung, die die Jugendlichen aus Lohr und wir wollten. Wenn die bisherige Platzsuche zu keinem Ergebnis führte, dann muss man dran bleiben und sich weiter bemühen, etwas Passendes zu finden.

Sehr geehrten Vertreter der Lohrer Presse. Bei Ihnen möchte ich mich für die Berichterstattung bedanken. Ihre Zusammenfassungen unserer Sitzungen spiegeln die meist faire Diskussion wieder. Wir alle haben uns für das Stadtratsmandat beworben, weil wir ein Ziel haben: Wir wollen das Leben in Lohr verbessern. Der Weg dahin, ist wie in einer guten Demokratie, manchmal verschieden. Die meisten Beschlüsse wurden jedoch mit einer großen Mehrheit verabschiedet. Diese Stimmung im Stadtrat wird in Ihren Artikeln gut dargestellt und damit den Lesern die gute Arbeit im Stadtrat vermittelt. Leider trifft das nicht in allen Punkten auf beide Lohrer Lokalzeitungen zu.
Beim Lohrer Echo bekommt man oft den Eindruck, als würde hier mehr Wert darauf gelegt, die Differenzen innerhalb des Stadtrates zu thematisieren und polemisch darzustellen. Das ist oftmals unnötige Stimmungsmache. Wir wohnen in einer schönen Stadt in einem wunderschönen Umfeld, welches wir mit unserer Arbeit stets weiter verbessern wollen. Wir würden uns eine sachlichere Darstellung unserer Arbeit wünschen, die den Lesern realistisch vermittelt, was wir in ihrem Namen entscheiden.

Wir die Fraktion des BLuU wird den Haushalt ablehnen.

Mit freundlichem Gruß
Franklin Zeitz
Eric Schürr
BluU




Neuwahlen zum Jugendbeirat

Lohr am Main


Eric Schürr
Am 30.10.15 stehen die Neuwahlen des Jugendbeirats in der Nägelsee-Aula an!
Wer sich im Jugendbeirat einbringen möchte, darf sich gerne jederzeit melden. Entweder per Telefon (09352-848217), per Mail (jugendbeirat@lohr.de) oder über die Facebook Seite. Jugendbeirat Lohr

Natürlich brauchen wir am 30.10.15 die kräftige Unterstützung aller 14-25 jährigen aus dem Umkreis Lohr (mit seinen Stadtteilen), denn die Bewerber müssen ja gewählt werden! Also kommt alle vorbei, bringt euch ein und entscheidet mit, wer euch vertritt. Plakat zum ausdrucken hier


 


Haushaltsmeldungen des

Bürgervereins Lohru. Umgebung e. V.


Sehr geehrte Damen und Herren,
 
Wie bereits vom Bürgerverein befürchtet, sind durch die laufenden Kosten der Großprojekte die Spielräume sehr klein geworden.
Wir haben uns deshalb entschieden nur Eingaben zu melden, die wir als notwendigen Investitionen in unsere Zukunft betrachten und dazu beitragen den demographischen Wandel zu verlangsamen oder stoppen.
Investition Baugebiete:
  • Baugebiet Lindig: Das Baugebiet liegt seit Jahren in der Schublade. Angesichts des demographischen Wandels werden diese Flächen schnellstens als Bauland gebraucht. Die dafür notwendigen Mittel sind unbedingt einzustellen (Summe für 2016 muss vom Bauamt benannt werden).
  • Mittel für Grundstückskäufe bereitstellen (BKH, Sendelbach, Siedlung, Altstadt). Dieser Punkt ist besonders wichtig, da wir durch eine hohe Eigentumsquote sicherstellen können, damit in den ausgewiesenen Baugebieten auch gebaut wird und die Grundstücke nicht für Enkel und Urenkel reserviert werden. Die Summe muss in der Haushaltsberatung verhandelt werden.
  • Aufstockung des Förderprogramm Sanierung von Häusern in den sog. Altorten (25.000 €).
Investition Gewerbegebiete:
        Prüfung einer Gewerbegebietserweiterung im Aller (50.000 €)
Investition Touristik:
Wie man an den gestiegenen Übernachtungszahlen in Lohr erkennt, ist der Tourismus für Lohr ein wachsender Wirtschaftsfaktor. Hier dürfen wir uns aber nicht nur auf Schneewittchen ausruhen, sondern müssen es schaffen, dass diese Besucher in Lohr weitere Attraktionen finden für die es sich lohnt den Aufenthalt zu verlängern.
Hier wollen wir 2 Punkte einbringen, die wir trotz der angespannten Finanzlage für realisierbar halten, da diese innerhalb des „Leader-Programms für Regionalentwicklung“ für die Lohrer Bürger teilweise oder ganz gefördert werden:
1. Aussichtsturm auf dem Buchenberg
Um die Aufenthaltsdauer der Touristen weiter gesteigert werden kann sind weitere Anstrengungen notwendig. Ein kleiner Aussichtsturm auf dem Buchenberg wäre aus unserem Blick eine solche Maßnahme. Deshalb schlagen wir vor die Mittel für die Planung für 2016 in Höhe von ca. 10.000 € einzustellen.
 
2. Aussichtstürme auf dem Mainwanderweg
Der Mainwanderweg (Blaues M auf weißem Grund) soll, gefördert durch das Leader-Programm zu einem Premiumwanderweg ausgebaut werden. Ein Alleinstellungsmerkmal wären auch hier Aussichtspunkte zwischen Gemünden und Marktheidenfeld, da der Weg größtenteils durch Waldgebiet läuft. Da die Aufwertung des Wanderweges zu 100% durch das Land Bayern gefördert wird, soll die Stadt Lohr diesen Wunsch an Leader melden.
 
Mit freundlichen Grüßen / Best regards
 
Franklin Zeitz
Eric Schuerr




Antrag:

Einstellung der Planung für die

Unterbringung der VHS-Verwaltung im

städtischen Gebäude Kirchplatz 4


Sehr geehrter Herr Bürgermeister,
Als Stadträte beantragen wir hiermit, dass in der nächsten Stadtratssitzung über folgende
Beschlussvorschläge entschieden wird:

1. Der SR hebt seine ursprüngliche Entscheidung zur Unterbringung der VHSVerwaltung in das Gebäude am Kirchplatz 4 auf und entscheidet gleichzeitig, dass alle diesbezüglichen Planungen mit sofortiger Wirkung eingestellt werden.

2. Der SR beschließt, dass zur zeitnahen Beendigung der nicht mehr haltbaren Situation der VHS Geschäftsstelle im alten Rathaus bis spätestens zum Ende des Jahres, ein Umzug in neue geeignete Räume realisiert wird. Unter der Berücksichtigung der geplanten Neuorgansation der städtischen Immobilien beschließt der SR, dass der Umzug gegeb-
enenfalls nur für einen vorläufigen Zeitraum und nötigenfalls in extra dafür anzumietenden Räumen realisiert wird.
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Antrag des BLuU zumThema

Kinder, Jugend und Familien.


Anlässlich der Informationen von H. Pletzer (Bayerischen Jugendring) vom 26.01.15 im Rahmen der Veranstaltung: Runder Tisch „Familie, Kinder und junge Menschen“ in der uns Prognosen zur Bevölkerungs-entwicklung in Lohr a. Main vorgestellt wurden, stelltder Bürgerverein Lohr und Umgebung folgenden Antrag an den Sozialausschuss des
Stadtrates.

Antrag:
Der Sozialausschuss soll eine Bewerbung um das Gütezeichen „Kinderfreundliche Kommune“ prüfen, um anschließend eine Empfeh-lung an den Stadtrat abzugeben.

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Zehn Jahre Bürgerverein Lohr und

Umgebung e.V.


Meckern kann jeder. Wenn wir was ändern wollen, müssen wir selbst was machen“, das war Ende 2003 die Motivation von Franklin Zeitz und Karl-Hermann Hummel, sich - anfangs nur unregelmäßig - zu treffen, um über das lokalpolitischen Geschehen in Lohr zu diskutieren. Schnell fanden sich noch mehr Interessierte und es reifte der Entschluss, einen unabhängigen politischen Verein in Lohr zu gründen. Wichtig war den Gründungsmitgliedern, Mitstreiter aus den verschiedensten Lebensbereichen zu finden, um einen möglichst vielfältigen Mitgliederstamm aufzubauen.

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stadhalle_lohr

Webcam
Stadthalle Baustelle


Letzte Aktivitäten des
BLuU


Teilnahme an der Aktion
"Lohr putzt "
zu den Bildern

Antrag zum Thema
Jugendnd 2015
zum Artikel







Öffentlicher Stammtisch des
Bürgervereins monatlich
Termine hier




bluu